Schubladen­probenehmer

Handelt es sich bei dem zu beprobenden Schüttgut um ein in heterogenes Gut (z.B. Recyclingmaterial), welches aufgrund möglicher Verstopfungen nicht mit Hilfe einer Probenkammer mit Schlitzöffnung beprobt werden kann, so empfiehlt sich der Einsatz eines Schubladenprobenehmers. Durch den Einbau des Probenehmers wird weder die Funktion noch der Betrieb der vorhandenen Förderanlagen beeinflusst.

Schubladenprobenehmer

Der Schubladenprobenehmer zeichnet sich durch eine kompakte Bauweise und durch eine einfache und zuverlässige Technik aus. Der Schubladenprobenehmer wird an der Bandübergabe platziert. Er arbeitet mit einem schubladenförmigen Probenahmegefäß, welches zur Entnahme einer Probe in den Förderstrom des Gurtförderers hineingefahren wird. Durch eine komplexe, kurvenförmige Bewegung wird das Probenahmegefäß über einem Trichter umgekippt und dadurch restlos entleert. Dem Trichter schließt sich – je nach Kundenwunsch – eine Fallrohrleitung und ein Probensammelgefäß oder weitere Prozessstufen zur Probenaufbereitung an.

Schubladenprobenehmer

Vorteile

  • Automatische, repräsentative Probenahme
  • Solide und langlebige Konstruktionen
  • Wartungsarm
  • Geringer Verschleiß durch Platzierung der Warteposition außerhalb des Fördergutstroms
  • Einsatz in ATEX-Zone möglich
  • Antriebe können flexibel an örtliche Gegebenheiten angepasst werden
  • Vollständige Integration des Probenehmers in die Bandübergabe
  • Unempfindlich gegen Störstoffe im Fördergutstrom
  • Variable Fahrgeschwindigkeiten durch den Einsatz von Frequenzumrichtern

Einsatzgebiete / Branchen

  • Einsatz im Lebensmittelbereich möglich (FDA-konform)

  • Hervorragend zur Beprobung von Recycling–Materialien geeignet

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